SCHWARZWALDRAUCH: Mord im Schinken-Milieu

Im neuen VS-Krimi von Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer geht es um einen Toten in der Räucherkammer. Bei der Premierenlesung in der Villinger Tonhalle sind auch die Dörr-Brüder dabei.

Seit mehr als einem Jahrzehnt bilden die Doppelstädter Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer nun schon ein erfolgreiches Autoren-Duo. In dieser Zeit haben sich die beiden Journalisten mit ihrem Hauptdarsteller Hubertus Hummel in die Spitzengruppe der deutschen Regionalkrimi-Autoren emporgeschrieben – und fungieren inzwischen als Werbeträger für den Schwarzwald.

In SCHWARZWALDRAUCH geht es um den Schwarzwälder Schinken. Der Besitzer einer kleinen, feinen Schinkenfirma wird in seiner Räucherkammer im Germanswald erhängt aufgefunden – Mord oder Selbstmord? Mord natürlich, es ist schließlich ein Krimi. Doch wer steckt dahinter? Ein US-amerikanischer Konkurrent? Eine private Verfehlung? Und welche Rolle spielt dabei ein Hund?

Die Veröffentlichung des elften Falls des neugierigen Lehrers Hubertus Hummel wird begleitet von Marketing-Maßnahmen, unter anderem dem Schwarzwälder Schinkenhersteller SCHWARZWALDHOF aus Blumberg. Die Schinkenspezialisten und die Autoren werben gemeinsam für den Schwarzwald.

Der Erfolg von Rieckhoff und Ummenhofer basiert auch auf ihrer intensiven Live-Tätigkeit bei den Lesungen. Statt nur zu lesen, spielen die beiden die Rollen ihrer Charaktere, arbeiten mit Requisiten und Körpereinsatz und werden immer mal wieder von den ebenfalls bestens bekannten Villinger Dörr-Brüdern begleitet. Die machen sich ihren eigenen musikalischen Reim auf das Ganze und schlüpfen zudem in Nebenrollen. So wird es auch bei der großen Premierenlesung in der Neuen Tonhalle in Villingen sein.

Premierenlesung war am Donnerstag, 12. November, ab 20 Uhr in der Neuen Tonhalle in Villingen. Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer wurden von den Dörr-Brüdern unterstützt.

Videoclip der Autorenlesung in Villingen

Der Sauschwänzleweg ist eröffnet!

110 begeisterte Wanderer genossen bei Traumwetter die Eröffnung. Hier nun ein paar Eindrücke. Viel Spass beim durchstöbern und anschauen der Bilder.

2. Schwarzwälder Schinkenlauf

Am 13. September 2015 veranstaltete der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller bereits zum zweiten Mal den Schwarzwälder Schinkenlauf.

Start und Ziel war die Feldberghalle in Altglashütten. Die Tannenwälder des Schwarzwalds bildeten die Kulisse für den 3 km Lauf und die 10 km Strecke für ambitionierte Läufer. Es ging durch unberührte Natur mit spektakulärem Ausblick auf den Titisee.

Zusätzlich wurde ein Kinderlauf (350 m) veranstaltet, bei dem Kinder bis 10 Jahre kostenlos teilnehmen konnten.

Freude über Tarifabschluss beim Schwarzwaldhof in Blumberg

Südkurier; Blumberg, 12.09.2015
Mit der Gewerkschaft Nahrung-Gaststätten-Genuss gab es in Blumberg bereits in der zweiten Verhandlungsrunde eine Einigung

Beim Schwarzwaldhof wurde ein neuer Haustarifvertrag ausgehandelt, mit dem sich die Geschäftsführung, die Gewerkschaft NGG sowie der Betriebsrat zufrieden zeigen. Folgendes wurde vereinbart: Lohnerhöhung von 2,7 Prozent dieses Jahr sowie 2,0 Prozent im Jahr 2016, die Begrenzung der Leiharbeitnehmer auf 24 Prozent der Gesamtbelegschaft, ein Warengutschein in Höhe von 30 Euro, eine Erhöhung des Urlaubsgeldes um 30 Euro auf nun 405 Euro. Die Betriebsleiter Andreas Pöschel und Andreas Göhring zeigten sich bereits am Mittwoch beim Besuch des Landtagsabgeordneten Niko Reith zufrieden.

Die Belegschaft sei auch zufrieden, sagte gestern die stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Martina Gut. Auch Markus Sonnenschein, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Gaststätten-Genuss (NGG) in Singen, ist zufrieden: „Zum ersten Mal ist uns eine prozentuale Begrenzung der Leiharbeiter gelungen“, daran hätten sie mehrere Jahre lang gearbeitet, weil die Gesamtmenge der Leiharbeiter von Jahr zu Jahr gestiegen sei. Bei der letzten Tarifverhandlung seien es noch 62 Leiharbeiter gewesen, jetzt seien es schon 72, bei einer Gesamtbelegschaft von 268 Beschäftigten. Der Tarifabschluss kam bei der zweiten Verhandlung, Teilnehmer waren Markus Sonnenschein (NGG) vom Betriebsrat der Vorsitzende Ralf Willauer, seine Stellvertreterin Martina Gut, Hannelore Hör-Hanselmann, Alexandra Röder, Olga Schachtschneider, von der Edeka-Südwest-Personalabteilung Torsten Geiler sowie vom Schwarzwaldhof die Betriebsleiter Andreas Göhring und Andreas Pöschel.

Für Markus Sonnenschein war es die vorerst letzte Tarifrunde. Am 1. Oktober beginnt er an der Fachhochschule Konstanz ein dreieinhalbjähriges Studium Wirtschaftsrecht. Er werde von der Gewerkschaft NGG freigestellt und danach wieder in anderer Funktion für sie arbeiten. Sein Nachfolger als Geschäftsführer in Singen wird Mario Bauer, bisher Gewerkschaftssekretär bei der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt in Kaiserslautern, der jetzt in Blumberg wohnt. Die Stabübergabe war gestern Abend bei einer Veranstaltung der Gewerkschaft in Singen.

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Blumberger Schwarzwaldhof beeindruckt Landtagsabgeordneten Niko Reith

Südkurier; 09.09.2015
FDP-Landtagsabgeordneter Niko Reith Blumberger besuchte den Schinkenhersteller, um sich vor Ort ein Bild über den Betrieb und die Erweiterung des Fleischwerks zu machen.

Für die Erweiterung seines Fleischwerks in Blumberg investiert der selbstständige Tochterbetrieb von Edeka Südwest derzeit zehn Millionen Euro, davon allein neun Millionen dieses Jahr, und für das Jahr 2017 ist bereits die nächste Erweiterung als Lückenschluss zwischen den bestehenden Gebäuden geplant, so dass dann die Produktion erweitert werden kann.

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Schwarzwaldverein macht Lotenbachklamm nach Unwetter wieder sicher

02.07.2015 Südkurier

Bei einem Arbeitseinsatz hat der Schwarzwaldverein Bonndorf die Lotenbachklamm von den Schäden des jüngsten Unwetters befreit. Dennoch gibt es dort noch einiges zu tun, verrät der Vorsitzende des Vereins, Martin Schwenninger.Bei einem ersten großen Arbeitseinsatz haben 20 Helfer den Schwarzwaldverein Bonndorf dabei unterstützt, die Unwetterschäden nach der Überschwemmung vom 14. Juni in der Wutachschlucht zu beseitigen. Aufgeteilt in verschiedene Arbeitsgruppen wurde unter Regie von Ernst Albert sechs Stunden lang in der Klamm geputzt, gegraben, gesägt und gemauert. Drei stark beschädigte Brücken mussten demontiert und entsorgt werden.

An verschiedenen Stellen waren abgerutschte Wege zu sichern, indem mittels Eisenpfosten Querhölzer zur Stabilisierung verbaut wurden. Oder der Weg wurde stellenweise mittels Pickel und Hacke neu abgegraben und in den steilen Hang auf festen Grund verlegt. Ebenso wurden Brücken von Treibgut gesäubert sowie losgerissene Bohlenbeläge ausgetauscht.

Ein Team um Heinrich Steinmann hat eine unterspülte und abgerutschte Metalltreppe mittels Greifzug wieder ins Lot gebracht und mit Natursteinen einen Sockel betoniert. Nicht nur die Träger der schweren mit Beton gefüllten Eimer waren nach diesem Arbeitstag kräftig durchgeschwitzt.

Beim abschließenden Vesper in der Schattenmühle, das vom Gasthaus Schattenmühle und der Firma Schwarzwaldhof gestiftet wurde, konnte dann auf eine gelungene Aktion zurückgeblickt werden. Bauleiter Ernst Albert war beeindruckt von dem Elan der Helferschar und dem guten Arbeitsfortschritt. Als nächstes Projekt steht der Bau der drei Brücken an. Ebenso müssen noch Wegabschnitte und Geländer sowie Treppen gebaut werden. „Die Arbeit geht dem Schwarzwaldverein vorerst nicht aus“, schreibt der Vorsitzedende des Schwarzwaldveins, Martin Schwenninger.

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Schwarzwaldhof feiert Richtfest

Freitag, 03.07.2015

Am Freitag, 03.07.2015 konnte die Firma SCHWARZWALDHOF bei strahlendem Sonnenschein Richtfest feiern. Zusammen mit der Belegschaft, den Architekturbüros Müller & Huber und Harald Ochs, sowie den Firmen Schleicher und Schütte Wicklein, die maßgeblich am Rohbau beteiligt waren, wurde am Nachmittag feierlich der Rohbau eingeweiht.

Spatenstich für den 7 Mio. € Anbau war der 15. Januar 2015. Insgesamt bekommt so der SCHWARZWALDHOF eine um 3.358 m2 erweiterte Fläche, verteilt auf 2 Stockwerke, hinzu. Im Untergeschoss entsteht eine neue Warenannahme, erweiterte Kühlflächen mit einer Kapazität von ca. 180 to. sowie eine Pökelei.

Im Obergeschoss gibt es zusätzliche Reife- und Räucherräume für Rohschinken und Rohwurst. Die beiden Geschäftsbereichsleiter Andreas Göhring (Produktion) und Andreas Pöschel (Vertrieb) bedankten sich bei den beteiligten Baufirmen für die plangerechte Ausführung und bei der Belegschaft nochmals ganz herzlich für das große Engagement.

Weiterhin legten sie großen Wert darauf, dass dieser Anbau ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort Blumberg und zu der Region ist.

Rekord-Turm aus Schinken

In einer groß angelegten Aktion rund um das Thema regionale Produkte luden 20 Auszubildende der Edeka Südwest zu zahlreichen Verköstigungen in den Marktkauf ein. Vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt konnten sich Kunden zu Spezialitäten aus dem Schwarzwald informieren, sich Rezeptideen einholen und die Produkte probieren.

Das Highlight der Azubiaktion bildete der knapp zwölf Meter hohe Turm aus Schwarzwälder Schinken, der es nun auch in das Guinnessbuch der Rekorde schaffen soll. Nachdem ein Fachmann den Schinkenturm mit einem Lasermessgerät auf 11,89 Meter gemessen hatte, war die Freude beim Organisator und seinen Azubis groß.

“Wir werden unseren Schinkenturm nun für das Guinnessbuch der Rekorde einreichen”, erklärte Edeka-Bezirksleiter Martin Behringer. Der Schinkenturm wurde komplett aus Schwarzwälder Schinken der Firma Schwarzwaldhof gebaut. Der Abverkauf des Schinkenturms kommt zudem einem guten Zweck zugute: Gespendet wird an das Diakonische Werk für die Stadtteilmütter in Friedlingen.

 

Weit mehr als das Salzen von Schinken

Von Gernot Suttheimer
Blumberg. Die Kooperation zwischen Realschule und Schwarzwaldhof ist perfekt. Gestern Vormittag unterschrieben die beiden Geschäftsführer Andreas Göhring und Andreas Pöschel zusammen mit Schulleiter Egon Bäurer die Vereinbarung für die Partnerschaft.

Durch sie wird eine kontinuierliche Zusammenarbeit bei der Ausbildung langfristig begründet. Für die Realschule ist das die dritte Kooperation mit Blumberger Firmen, sagte Bäurer. Die jetzt festgeschriebene Zusammenarbeit soll den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den Ausbildern des Schwarzwaldhofs und den Lehrkräften fördern. Dadurch können die Schüler noch besser auf ihre Berufsentscheidung sowie auf Ausbildung und Arbeitswelt vorbereitet werden.

Perspektiven für Berufsanfänger sollen aufgezeigt werden

Dem Ausbildungsbetrieb wird ermöglicht, seine Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven aufzuzeigen. Beim Schwarzwaldhof werden Fachverkäuferinnen und Fachkräfte für die Lebensmitteltechnik, sowie technische Berufe ausgebildet. In Vorbereitung ist auch ein duales Studium zum Foodmanager mit Bachelor-Abschluss.

Die Schüler müssen sich mehr über die unterschiedlichen Arbeitsmöglichkeiten informieren, betonte Bäurer. Bei Betriebsbesichtigungen sollen sie ab der achten Klasse erfahren, dass der Schwarzwaldhof weit mehr zu bieten hat, als das Salzen von Schinken. Eine erste Exkursion erfolgte bereits. Auch Lehrer sollen Ausbildungsbetriebe besichtigen. Sein Betrieb wolle sich weiter der Bevölkerung öffnen, erklärte Andreas Göhring. Die Ausbildung soll für die Realschüler attraktiver werden.

In einem demnächst geschalteten Online-Portal kann sich jeder Bürger für Betriebsführungen anmelden, ergänzte Andreas Pöschel. Die kaufmännische Ausbildung erfolgt bei der EDEKA-Südwest in Offenburg. Konrektor Alexander Hermann, für die Kooperationen zuständig, erklärte, dass ab dem achten Schuljahr die Schüler reale Erfahrungen im Beruf sammeln und erleben sollen, wie eine Firma arbeitet und strukturiert ist.

Ziel sei es, mehr als 30 Prozent der Realschulabgänger direkt in eine berufliche Ausbildung zu bringen. Im Fach Technik werden in den kommenden Wochen fünf Schülergruppen Betriebsbesichtigungen unternehmen. Auch für Lehrkräfte ist so etwas geplant. Damit sollen bestehende Vorurteile gegen die Arbeit einer Fleischwarenfabrik, die sehr technisch orientiert ist, ausgeräumt werden.

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Andreas Pöschel (hinten, links), Andreas Göhring (vorne, links), Alexander Hermann (hinten, rechts) und Egon Bäurer bei der Unterzeichnung der Kooperations-Vereinbarung zwischen Schwarzwaldhof und Realschule.

Foto: Suttheimer Foto: Schwarzwälder-Bote

Spatenstich trotz Schnee

Trotz Schneeeinbruch beginnt die Firma Schwarzwaldhof GmbH mit der geplanten Erweiterung ihrer Produktionsfläche. Am 26.01.2015 trafen sich Architekt, Bauunternehmer, die Wirtschaftsförderung der Stadt Blumberg, Frau Alexandra Scherer sowie die Geschäftsbereichsleiter vom Schwarzwaldhof, Andreas Göhring und Andreas Pöschel mit den verantwortlichen Abteilungsleitern zum Spatenstich.

Der geplante Anbau hat ein Investitionsvolumen von ca. 7 Mio. €. Über 2 Stockwerke werden die Produktionsflächen um ca. 3.200 m2 mit zusätzlichen Pökel- und Rauchtrocknungsanlagen für Rohschinken- und Rohwurstprodukten erweitert. Die Abteilungsleiter freuen sich auf die neuen Räumlichkeiten und die erweiterten Kapazitäten.

Im zweiten Schritt soll dann noch ab 2018 der Bereich Verpackung entsprechend erweitert werden. Mit diesen Investitionen sichert sich Schwarzwaldhof für das zu bedienende Marktsegment seine wirtschaftliche Zukunft und die Arbeitsplätze am Standort Blumberg für die kommenden Jahre.

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Bild von links nach rechts (Architekt Wendelin Ketterer, Ralf Schleicher, Martin Fehrenbach, Andreas Senn, Harald Benz, Andreas Göhring (Geschäftsbereichsleiter), Andreas Pöschel (Geschäftsbereichsleiter), Thomas Hoch, Bernd Goder, Architekt Harald Ochs und Alexandra Scherer (Wirtschaftsförderung der Stadt Blumberg).