Ausbildungs-Informationstage!

Nutze die Chance hinter die Kulissen einer spe(c)ktakulären Ausbildung zu schauen. Erfahre mehr zu den Ausbildungsberufen und über die Herstellung des berühmten Schwarzwälder Schinkens.
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Ausbildungsberufe an Blumberger Grund- und Werkrealschule vorgestellt

Teilnehmer “Berufe live” werben um künftige Auszubildende. Kooperation mit Firmen der Region verläuft erfolgreich.

Der Samstagvormittag in der Grund- und Werkrealschule – früher Scheffelschule – stand ganz im Zeichen der 9. Ausbildungsmesse Berufe live. Nahezu 30 Unternehmen, Dienstleister und staatliche Einrichtungen haben sich mit ihren Ausbildungsmöglichkeiten in ansprechender Weise vorgestellt.

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Der Schinkenhersteller Schwarzwaldhof präsentierte sich bei der Berufsmesse, stellte die Ausbildungsmöglichkeiten vor. Im Vordergrund Ausbildungsbeauftragte Nadja Kraml. | Bild: Reiner Baltzer

Kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner nutzten die Gelegenheit, in Einzelgesprächen die Jugendlichen der Klassen sieben bis zehn auf die Chancen einer beruflichen Ausbildung einzustimmen. Für die Schülerinnen und Schüler der genannten Klassen und darüber hinaus einiger Klassen der Realschule war es selbstverständlich, diese Ausbildungsmesse aufzusuchen. Auch weitere Jugendliche mit ihren Eltern aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis, ließen sich die Gelegenheit zu einer umfassenden Information über den Werdegang nach erfolgreichen Schulabschlüssen nicht nehmen.

Oberleutnant Markus Bayer von der Bundeswehr hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Interessierten umfassend über den Berufsweg an der Bundeswehr zu informieren. So auch Polizeihauptkommissar Harry Hurtz vom Polizeipräsidium Tuttlingen. Handwerksbetriebe machten den Schülerinnen und Schülern ihre Berufsmöglichkeiten schmackhaft. Maria Grundler von der Handwerkskammer Konstanz informierte über die Vielfallt in den Handwerksberufen. Behörden und Pflegeeinrichtungen wie die Pflegeschule Geisingen waren wie in den Vorjahren mit von der Partie. Anette Angel, Tamara Djorovic und Simon Badnano waren zuversichtlich, dass Berufmessen in der Art von Berufe live auch die Pflegeberufe auf den Weg bringen können.

Blumbergs größte Unternehmen wie Straub Verpackungen, Metz Connect, Schwarzwaldhof und Federal Mogul waren vor Ort. Federal hat derzeit 48 Azubis, so Ausbildungsleiter Rolf Schmieder. Er wies auf die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten hin und warb mit Bewerbertraining um die Nachwuchskräfte. Vor allem Schülerinnen der Werkrealschule sorgten dafür, dass die Gäste mit Speisen und Getränke versorgt werden. Konrektorin Laila, die Pädagogen Matthias Fischer, Birgit Wenzel, Heike Schemmp und Schulleiter Sven Schuh sprachen von einer erfolgreichen Veranstaltung.

Kulinarischer Gruß aus der Heimat: OB Erik Pauly und seine “sympathische Idee”

Ideen braucht das Land – und die Stadt. Und so war OB Erik Pauly kreativ und hat sich etwas ganz Besonderes überlegt.
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Im Rathaus freut man sich stets, wenn das Stadtoberhaupt eine “sympathische Idee” hat. Das ist dann auch gerne mal eine explizite Betonung wert. Wir erinnern uns: Schon beim Stadtbus – das Herzensprojekt von Erik Pauly – präsentierte er eine “sympathische Idee”. Die Kinder der Erich-Kästner-Schule haben damals die Ansagen für die Haltestellen eingesprochen. Und seit Anfang Oktober erklingen nun ihre Stimmen in den Bussen, die auf drei Linien im Halbstundentakt durch die Stadt kreisen.

Nun hat der Oberbürgermeister erneut mit einer “sympathischen Idee” zugeschlagen. Als Offizier der Reserve weiß er schließlich genau, wie das Soldatenleben so ist. Und nachdem schon der Abzug der Franzosen so ein bitteres Loch hinterlassen hat, muss man die Freundschaft zu den deutschen Soldaten doch besonders pflegen. Schließlich würde ein zweites Konversionsgelände nun wirklich alle Kapazitäten – sowohl personell als auch monetär – sprengen.

Doch was tun, wenn die Soldaten gerade gar nicht in Donaueschingen sind, sondern im fernen Litauen? Denn dort sind seit Februar 2018 bis zu 430 Soldaten des in Donaueschingen stationierten Jägerbataillons 292 und des 3. Deutsch-Französischen Versorgungsbataillons als Teil einer multinationalen Battlegroup im litauischen Rukla im Einsatz. Noch bis im August übernehmen die Donaueschinger Soldaten dort die Führung der NATO-Mission „Enhancend Forward Presence“, um vor Ort mit Militäreinheiten anderer Länder Übungen auszurichten und die Ausbildung der litauischen Streitkräfte zu unterstützen.

Man schickt ihnen einfach einen „Gruß aus der Heimat“. Und da Freundschaft ja bekanntlich durch den Magen geht, gibt es für die Soldaten in der Ferne eine ordentliche Mahlzeit in Form eines Schwarzwälder Schinken-Vespers. Keine Sorgen, der Donaueschinger Haushalt wird durch die “sympathische Idee” nicht belastet. Gesponsert wird „der Gruß aus der Heimat“ von der Firma Schwarzwaldhof aus Blumberg, einem Produktionsbetrieb, der das traditionelle Kulturgut Schwarzwälder Schinken aufrechter halten will und sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist. Na dann: Guten Appetit.

Quelle: https://m.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/donaueschingen/Kulinarischer-Gruss-aus-der-Heimat-OB-Erik-Pauly-und-seine-sympathische-Idee;art372512,9739788

Schwarzwaldhof verpasst Blumberg ein neues Wahrzeichen

Schwarzwaldhof verschafft Blumberg ein neues Wahrzeichen
Beim Schwarzwaldhof in Blumberg wurde am Dienstag der neue Rauchgasreinigungskamin aufgestellt.

Beim Schwarzwaldhof in Blumberg stehen die Zeichen weiter auf Ausbau und Standortsicherung. Am Dienstag wurde der neue Schornstein aufgestellt, eine Investition von 1,5 Millionen Euro. Und für den nächsten Bauabschnitt mit neun Millionen Euro für Versand und Verpackung wurde bereits der Bauantrag gestellt, sagte Andreas Göhring und Andreas Pöschel, beide Geschäftsbereichsleiter der Firma Schwarzwaldhof. In weiteren eineinhalb Jahren, so hofft Göhring, auch für den Neubau Richtfest feiern zu können.

 

1,5 Millionen Euro investiert
Die Präsenz beim Schwarzwaldhof gestern Mittag in Blumberg-Zollhaus glich fast schon der Teilnehmerzahl bei einem Unternehmerfrühstück. Die Firmenspitze des Schwarzwaldhofs und leitende Kollegen sowie Vertreter zahlreicher beteiligter Firmen und der Stadt sowie zahlreiche Mitarbeiter verfolgten, was sich im Bereich des östlichen Firmengeländes und dem Kreisel tat.

Antransport per Tieflader über die Autobahn
Zwei Kranen hievten einen 32 Meter hohen Kamin an Ort und Stelle, die Metallschicht glitzerte in der Frühlingssonne. Die Anlieferung auf einem Tieflader war nachts erfolgt aus der Nähe von Ansbach über die Autobahn, ab Bad Dürrheim über die B 27 und letztlich über die Waldshuter Straße. Die Waldshuter Straße war im Abschnitt nach der Firma Teubert bis zum Kreisel beim Schwarzwaldhof ab Montag 20 Uhr bis gestern Nachmittag gesperrt.

Ein Abschnitt der Waldshuter Straße gesperrt
Neues Wahrzeichen: “Blumberg hat ab heute ein neues Wahrzeichen”, begrüßte Geschäftsbereichsleiter Andreas Göhring die Anwesenden zum Richtfest des neuen Schornsteins. Es sei ein Tag, der sicherlich in die Unternehmensgeschichte eingehen werde.

Höchste Baustelle
Es sei zwar nicht die größte Baustelle der Eichbergstadt, mit 32 Meter aber die derzeit höchste. Als Mann der ersten Stunde dankte Göhring Architekt Harald Ochs, dem Büro ibs Schweizer sowie Rainer Emminger vom Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises, dem sie, so Göhring schmunzelnd, den einen oder anderen Laufmeter dieses Schornsteins zu “verdanken” hätten, der ursprünglich mit 21 Metern Höhe geplant war. Der einzige Nachteil: Wegen der guten Rauchgasreinigung wird es beim Schwarzwaldhof künftig nicht mehr so gut nach Schwarzwälder Schinken riechen.

Die Geschichte
Das jetzige Projekt umfasse weit mehr als nur einen Schornstein, machte Andreas Göhring deutlich. Der Schornstein sei letztlich nur der deutlich sichtbare Teil einer neuen Rauchgasreinigungsanlage.

Erste Gedanken 2014
Erste Gedanken hätten sie sich bereits im Jahr 2014 gemacht. Die bestehende Anlage sei mehr als 30 Jahre alt und entspreche nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Ihnen sei schnell klar gewesen, “dass wir handeln müssen.” Anfangs hätten sie gedacht, dass es sich um ein kleines Projekt handeln würde, doch es kam anders.

Hochspannungsleitung ein Problem
Wegen der Hochspannungsleitung, die über den Betrieb laufen, hätten sie keinen geeigneten Standort gefunden.

Gegen fossile Brennstoffe
Bei den Überlegungen für die Technologie hätten sie die thermische und regenerative Nachverbrennung wegen des hohen Einsatzes fossiler Brennstoffe verworfen.

Geruchsgutachten
Um weiter zu kommen, wurde ein Geruchsgutachten in Auftrag gegeben, das Projekt wuchs. Mit jeder Variante wurde der Schornstein höher und höher, letztlich seien sie bei Variante 21 und gut 20 000 Euro gelandet. Die im Jahr 2015 ursprünglich mit 300 000 Euro veranschlagten Gesamtkosten für die Abgasreinigungsanlage alleine seien auf mehr als 600 000 Euro gestiegen.

Zum Kamin kommt noch ein Gebäude
Neben dem Kamin steht bereits das Gebäude für die Abgasreinigung, drei Edelstahlbehälter, ebenfalls schon vor Ort, enthalten drei Elektrofilter, mit Hilfe derer sowie einem Gaswäscher ein optimales Reinigungsergebnis erzielt werden soll, so Andreas Göhring.

Erste Bodenplatte des Unternehmens
Die Grundfläche umfasse 125 Quadratmeter, sagte Bauleiter Bernd Lösselt von ibs, die Bodenplatte unter dem Kamin, Es ist die erste Bodenplatte der Firmengeschichte, umfasst 36 Kubikmeter Beton und wiege 85 Tonnen als Gegengewicht zum Schornstein. Lösselt ging auch auf die vielen Hindernisse ein, auf die sie gestoßen seien. Unter anderem hätten sie die Stromleitungen und eine Gasleitung verlegen müssen.

Viele Hindernisse
Jan Schweizer vom Büro ibs, der mit seinem Vater Karlhans Schweizer kam, schildert kurz die Entwicklung. Das Büro ibs hatte die Werksplanung und Bauleitung übernommen. Jan Schweizer dankte allen beteiligten Firmen.

Freude in Reimen ausgedrückt
Bevor alle anstießen, freute sich Geschäftsbereichsleiter Andreas Pöschel in Reimform über das Richtfest: “Wir hoffen, die reine Luft wird Euch gefallen, und lassen jetzt die Korken knallen.

Großer Arbeitgeber
Der Schwarzwaldhof zählt neben Federal Mogul, Metz Connect und der Filiale der Firma Straub Verpackungen zu den großen Arbeitgebern in Blumberg. Derzeit produzieren ca. 300 Beschäftigte Fleisch und Wurstwaren, zu den Aushängeprodukten zählen Rohschinken worunter auch der Schwarzwälder Schinken zählt. Seit 2007 gehört der Schwarzwaldhof zu Edeka Südwest.

Rückblick 4. Schwarzwälder Schinkenlauf vom 10. September 2017

Am 10. September 2017 fiel der Startschuss zum 4. Schwarzwälder Schinkenlauf an der Feldberghalle in Altglashütten/Falkau. Profis und Hobbyläufer genossen den 21 km,10 km und 5 km Waldparcours mit spektakulären Ausblicken.

Die Teilnehmer konnten sich auf einen Lauf durch unberührte Natur freuen. Von der Feldberghalle verliefen die Strecken über Bärental, den Stefansbühl mit einer herrlichen Aussicht auf den Feldberg und vom höchsten Punkt mit spektakulärem Titisee-Blick zurück durch Oberfalkau zum Ziel. Der Schwarzwälder Schinkenlauf bot eine atemberaubende Kulisse durch die Tannenwälder. Die Anhöhen und Täler machen das Naturerlebnis erst so richtig vollkommen. Der Untergrund variierte zwischen Naturpfaden, gut ausgebauten Wegen, Wiesen und Asphalt. Start und Ziel des Schwarzwälder Schinkenlaufs war die Feldberghalle in Altglashütten.

Dort erwarteten die Teilnehmer jubelnde Zuschauer, schicke Teilnehmer-Medaillen und jede Menge Spaß und gute Laune. Natürlich gab es hier neben Erfrischungen und Kuchen auch leckere Schwarzwälder Schinken-Brote für die Teilnehmer. In diesem Jahr wurde zum ersten Mal eine 21 km Distanz (Halbmarathon) angeboten. Außerdem konnten die Teilnehmer zwischen einer 10 km und einer 5 km Distanz wählen. Die 5 km Distanz war ebenfalls für Walker ausgelegt. Für die jüngsten Sportler wurde ein Kinderlauf geboten (bis 10 Jahre). Hier galt es, eine Strecke von 350 m zurückzulegen. Ambitionierte Eltern durften gerne an der Hand mitgeführt werden!

Ob Hobbyläufer, Profi, Walker oder Kind: Die verschiedenen Strecken boten Laufspaß für alle Fitnesslevel. Die Zeiten der Teilnehmer wurden mittels RFID UHF-Transponder (geklebt, auf der Startnummer) an diversen Stellen gemessen. Die Ergebnisse des Laufs wurden vor Ort veröffentlicht und standen am gleichen Tag online zur Verfügung. Zudem stand für jeden Teilnehmer eine individualisierte Urkunde zum Download bereit. Die Wertung der einzelnen Läufe erfolgte in den Klassen männlich und weiblich. Eine Klassenwertung nach Jahrgängen wurde nicht vorgenommen.

Es gabt auf jeder Strecke mindestens eine Verpflegungsstation, die zum kurzen Verweilen einlud. Der spektakuläre Blick auf den Titisee war beim 10 km und 21 km Lauf möglich. Im Zieleinlauf standen für alle Läufer Bananen und Wasser zur Stärkung bereit. Für die Zuschauer gab es zur Überbrückung der Wartezeit zahlreiche Kuchen, Schwarzwälder Schinken-Brote, Kaffee und Softdrinks zu kaufen.

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Wahlkampf im Hygieneanzug

FDP-Spitzenkandidaten Dr. Marcel Klinge und FDP-Präsidiumsmitglied und Mitglied des Europäischen Parlaments Michael Theurer besuchten am Freitag, 15.09.2017 den bekannten Fleisch- und Wurstwarenproduzenten in Blumberg

Der Schwarzwaldhof ist eine beliebte Anlaufstelle für Wahlkämpfer. Zweimal war die CDU mit Landesminister Guido Wolf und dem Bundestagsmitglied Thorsten Frei schon vor Ort. Da wollte die FDP dagegenhalten und hat sich gleich mit ihrem baden-württembergischen Frontmann beim Schwarzwaldhof angemeldet.

Damit ein Schwarzwälder Schinken zum Gaumengenuss wird, muss der Abtrocknungsgrad der Hackschnitzel ganz genau stimmen. Sind sie zu feucht und ist der Grünanteil zu hoch, dann entsteht in der Räucherkammer ein beißendes Aroma. Sind die Hackschnitzel aus Tannenholz zu trocken, steigt Flugasche auf – was auch unerwünscht ist. Mit diesem Basiswissen der Schinkenherstellung hat Michael Theurer, der beim Landesparteitag der FDP in Donaueschingen zum baden-württembergischen Spitzenkandidaten seiner Partei für die Bundestagswahl am 24. September gewählt wurde, gestern den Blumberger Schwarzwaldhof verlassen. An seiner Seite Marcel Klinge, der FDP-Kandidat im Wahlkreis Schwarzwald-Baar, sowie Patrick Leismann vom FDP-Ortsverband Blumberg und Helmut Ochs, ehemaliger liberaler Gemeinderat und in Berufszeiten der Hausarchitekt des Schwarzwaldhofs.

Der Fleisch- und Wurstwarenproduzent ist eine beliebte Anlaufstelle für Wahlkämpfer. Zweimal war die CDU mit Landesminister Guido Wolf und dem Bundestagsmitglied Thorsten Frei schon vor Ort. Da wollte die FDP dagegenhalten und hat sich gleich mit ihrem baden-württembergischen Frontmann beim Schwarzwaldhof angemeldet. Der hat nach eigener Aussage bislang 14 000 Kilometer in vier Wochen Wahlkampf zurückgelegt und dabei bis jetzt seine gute Laune behalten. „Was ist der Unterschied zwischen mir und einem Mofa?“, fragte er die Schwarzwaldhof-Geschäftsführer Andreas Pöschel und Andreas Göhring, um die Antwort gleich selbst zu geben: „Ein Mofa kann man frisieren.“

Ein Späßchen zum Einstieg in die Unternehmenspräsentation mit vielen Daten und Fakten über den Schwarzwaldhof und Edeka-Südwest (siehe Erklärstück). Dazwischen immer wieder Nachfragen des bisherigen Europapolitikers Theurer, den das „Handelsblatt“ als „Mr. Mittelstand der FDP“ bezeichnet hat. Das passt gut zum Schwarzwaldhof mit seinen 290 Mitarbeitern. Und die klotzten in diesen Tagen richtig ran, wie die beiden Geschäftsführer unterstrichen. Das dritte Quartal sei immer das umsatzträchtigste. Da müsse auch an Wochenenden und zu Nachtstunden gearbeitet werden, um die Kunden zu beliefern. Schinkenwürfel seien besonders nachgefragt, es sei Flammkuchen- und Raclette-Zeit. Dann ging es um den Fachkräftemangel und bürokratische Auflagen im Zusammenhang mit einem neuen Abgaskamin. “Mir ist es grundsätzlich lieber, Unternehmen investieren in Technik und nicht in Papier”, so Theurer. Beeindruckt zeigte sich der Liberale über die vielen Projekte, die der Schwarzwaldhof jenseits der Fleisch- und Wurstproduktion umsetzt – so wie beispielsweise einen Gesundheitstag, eine Baumpflanzaktion oder das Sponsoring des am Unternehmen vorbeiführenden Qualitätswanderwegs.

Kann sich der FDP-Mann eine Jamaika-Koalition mit der CDU und den Grünen vorstellen? Nur dann, wenn liberale Inhalte nicht geopfert werden müssten wie der Wegfall des Solidaritätszuschlags, eine Steuer- und Abgabensenkung

und eine Reform des Arbeitsschutzgesetzes. Eine Vermögenssteuer, so wie es die Grünen wollten, sei mit der FDP nicht zu machen. “Wir haben 2013 eine große Steuerreform versprochen und dann nicht geliefert. Deshalb sind wir aus dem Bundestag geflogen. Das wird uns nicht mehr passieren”, kündigte Theurer an. Die Grünen auf Bundesebene lägen leider nicht auf Kretschmann-Kurs.

Gerne hätten Pöschel und Göhring noch ein Thema angesprochen, das ihre Branche gerade umtreibt. In Nordrhein-Westfahlen sei beschlossen worden, dass die Betriebe die vom Veterinäramt ausgesandten Lebensmittelkontrolleure aus eigener Tasche bezahlen müssten. Soweit dürfe es in Baden-Württemberg auf keinen Fall kommen. Schließlich erhielten Fußballvereine ja auch keine Rechnung, wenn sie für Sicherheit im Stadion und auf dem Weg dorthin sorgten. Doch für dieses Thema blieb keine Zeit. Theurer hatte gestern um 12 Uhr einen Termin in der Stuttgarter Innenstadt. Um kurz nach zehn Uhr schüttelte er die Hände zum Abschied im Schwarzwaldhof. Ohne Stau sollte er pünktlich gewesen sein und seine Wahlkampf-Kilometer sind jetzt auf rund 14 150 angewachsen.

Zur Person und zum Schwarzwaldhof

  • Michael Theurer: Der FDP-Politiker übernahm mit 27 Jahren sein erstes großes Amt: Er wurde Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Horb am Neckar. 2009 wechselte der Diplom-Volkswirt aus dem Schwarzwald nach Brüssel und zog für die Liberalen ins Europäische Parlament ein. Nach dem schlechten Abschneiden der FDP bei den Landtagswahlen 2011 übernahm er den Landesvorsitz der Partei. 2016 kündigte er an, als Spitzenkandidat der baden-württembergischen Liberalen in den Bundestagswahlkampf zu ziehen. Im selben Jahr heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin.
  • Edeka-Südwest: Der Schwarzwaldhof gehört zu Edeka-Südwest. Dessen Konzernumsatz lag 2016 bei 8,4 Milliarden Euro. Dieser wurde in 1300 Märkten erwirtschaftet, davon sind 349 Regiemärkte, 951 werden von selbstständigen Einzelhändlern geführt (so wie Blumbergs-Edeka-Markt von Karsten Schlesiger). Der Konzern beschäftigt 43 500 Mitarbeiter, darunter 2900 Lehrlinge in 34 Ausbildungsberufen.
  • Schwarzwaldhof: Er wurde 1970 gegründet, hat aktuell 290 Mitarbeiter und firmiert seit 2007 unter seinem jetzigen Namen. Durchschnittlich 48 Tonnen Brüh- und Rohwurst stellt das Unternehmen in jeder Woche her, 14 Tonnen Kochpökelwaren und Kochschinken, 78 Tonnen Rohschinken und 66 Tonnen Schinkenwürfel. Die gesamte Produktionsmenge lag 2015 bei 10 710 Tonnen.
  • Exportkunden: Der im Ausland erzielte Umsatz liegt bei fünf Prozent. Exportkunden gibt es in Frankreich, der Schweiz, Estland, Tschechien, Österreich und England.

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Von links: Patrick Leismann vom FDP-Ortsverband Blumberg, Dr. Marcel Klinge FDP Spitzenkanidat BW, Michael Theurer FDP-Präsidiumsmitglied und Mitglied des Europäischen Parlaments, Andreas Pöschel GBL Schwarzwaldhof,Andreas Göhring GBL Schwarzwaldhof, Helmut Ochs, ehemaliger liberaler Gemeinderat und zu Berufszeiten der Hausarchitekt des Schwarzwaldhofs.

Guido Wolf MdL, Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg zu Besuch auf dem SCHWARZWALDHOF

Die “Tour de Südbäärle” führte den Minister mit den Verantwortlichen des CDU-Ortsverbandes Blumberg und dem Bürgermeister Markus Keller zum Schwarzwaldhof.

Der Geschäftsbereichsleiter Andreas Pöschel (Vertrieb, Marketing und Verwaltung) informierte die Gäste in einer Präsentation über die Strukturen und Produkte des Schwarzwaldhofs, der seit Mai 2007 zu Edeka Südwest gehöre und sein Wirtschaften auf Nachhaltigkeit ausrichtet.

Aushängeschild des Betriebs mit derzeit 290 Beschäftigten bleibt der Schwarzwälder Schinken mit seiner geographisch geschützten Namensangabe. Doch der Schinkengeruch in der Firmenumgebung werde künftig leider ungleich weniger stark zu riechen sein, da SCHWARZWALDHOF eine neue Abgasreinigungsanlage baut.

Der Geschäftsbereichsleiter Andreas Göhring (Produktion) führte die Gäste anschließend durch den Betrieb, hier durfte der Minister seinen eigenen Schinken einsalzen.

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Das Fest der Pferde

Im Reitzentrum Frese in Donaueschingen fand am Donnerstag der Fest der Pferde statt.

Zu unseren köstlichen Produkten von Schwarzwaldhof gesellte sich noch Bad Dürrheimer Mineralbrunnen GmbH + Co. KG Heilbrunnen, Bad Dürrheim • Bäckerei & Konditorei Stefan Knöpfle e.K., Blumberg • Fürstlich Fürstenbergische Brauerei KG, Donaueschingen und das Weinhaus Baum GmbH, Hüfingen

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20:00 Uhr
Der große Showabend auf den Immenhöfen
• Rasante Stunts hoch zu Ross – Compagnie IMPULSION
• Inklusion mal anders – Integratives Reiten Sommertshausen
• Pas de Deux – Tina von Briel und Linda Knoll
• Ungarische Post mit 8 Pferden – Compagnie IMPULSION
• Akrobaten in Aktion – Die Crazy Turnados
• Fahr- und Reitquadrille – Schwarzwälder Pferdezuchtgenossenschaft
• Ungarische Post mit 8 Pferden – Compagnie IMPULSION

ca. 22:00 Uhr
Live Musik mit den „Black Forest Allstars“

Mit den Black Forest Allstars tritt am Donnerstagabend eine siebenköpfige Liveband beim Reitturnier auf den Immenhöfen auf und verspricht eine aufregende musikalische Mischung. Das Musik-Projekt um Gregor Lange und Robert Tauscher vereint sieben Musiker aus Donaueschingen und der Region, die für eine kreative Kombination aus Soul, Disco, Pop und Rock stehen und in ihrem Repertoire einen Musik-Mix aus verschiedenen Jahrzehnten bieten – mal in Vollbesetzung, mal im unplugged-Style. Nach dem Showabend sorgt die Band auf der neuen Bühne direkt neben der Bar des RZ Frese für Stimmung und Partylaune.

Besuch beim SCHWARZWALDHOF

Thorsten Frei MdB und CDU-Kreistagsfraktionsvorsitzender im Kreistag  des Schwarzwald-Baar-Kreises besuchte den SCHWARZWALDHOF

Der Bundestagsabgeordneter Thorsten Frei besuchte am Montag den Schinken- und Wurstwarenhersteller Schwarzwaldhof in Blumberg und verschaffte sich ein Bild über die aktuelle Entwicklung des Betriebes.

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Zertifikatsverleihung an SCHWARZWALDHOF zum Audit berufundfamilie in Berlin

Am Dienstag, 20. Juni 2017, wurden Arbeitgeber für Ihre strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet. Hierbei durfte auch die SCHWARZWALDHOF Fleisch und Wurstwaren GmbH, Blumberg, nach erfolgreichem Audit ihr Zertifikat entgegennehmen. Die Zertifikatsverleihung fand im ehemaligen Großraumkino Kosmos in Berlin statt.

Erwartet wurden Vertreter von rund 350 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen. Das Zertifikat wurde ihnen von Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, bzw. Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie überreicht. Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das Audit. Im Rahmen der Veranstaltung wurden den Gästen Fachforen zu aktuellen Fragestellungen und zukunftsweisenden Themen geboten.

Ziel der beiden Geschäftsbereichsleiter des SCHWARZWALDHOFs Andreas Göhring und Andreas Pöschel ist es, das Arbeitsumfeld im Unternehmen für alle Mitarbeiter zukünftig noch familienorientierter und zugeschnitten auf die jeweilige Lebensphase zu gestalten. Die Maßnahme stärkt darüber hinaus SCHWARZWALDHOF als attraktiven Arbeitgeber.

Zertifikatsverleihung an SCHWARZWALDHOF